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Auch wenns nun schon ein wenig her ist, genauergesagt so ziemlich eine Woche, wollen wir euch natürlich auch den akademischen Part nicht entgehen lassen – aus diesem Grund sind wir ja eigentlich auch hier. Wie jeder gute Blog hängen wir leider etwas hinter der Zeit, weils gerade am Anfang wenn alles so neu ist, immer ‘ne Menge zutun gibt.
Jetzt man ein kurzer Erlebnisbericht über North Lake Village und den Campus. In einem Wort: unbeschreiblich. Ich wills aber trotzdem mal versuchen, aber vielleicht können Marcos Bilder mehr wiedergeben als meine Worte. Der Campus liegt ca. 15-20 Taximinuten von Fort Myers Downtown entfernt. Falls uns jemand mal besuchen möchte, einfach vom Flughafen der Interstate 75 in südlicher Richtung folgen. Das gesamte Unigelände liegt mitten in einer Art subtropischer Wald, war früher einmal Sumpfgebiet wie fast der gesamte Süden Floridas. Ich hab leider keine positivere Beschreibung gefunden, denn eigentlich ist er wunderschön. Die Zufahrtsstraßen sind aus Prinzip schon mal 4-spurig, rings herum liegen Luxuswohnsiedlungen. Diese sind so wie man’s halt aus Filmen kennt: große Zufahrt, mit riesigen Fontänen und gepflegten Grünflächen und Wachschutz. Die Uni selber hat natürlich auch ihre eigene Polizei, die Campus Police, welche eigentlich ständig am patroullieren ist.
Nachdem Marco ja schon unser Hotel und sein Frühstücksangebot ausführlich beschrieben hatte, will ich jetzt mal kurz die ersten zwei Trips Revue passieren lassen. Da wir ja quasi drei Tage zu früh hier waren, d.h. erst nach dieser Zeit in die Wohnheime auf dem Campus einziehen konnten, haben wir die Zeit genutzt um uns schon mal mit der Umgebung vertraut zu machen und uns ein wenig ans Wetter zu gewöhnen. Das ist auch so ziemlich der größte Unterschied zu Deutschland. Hier ist es durchschnittlich ca. 30-35° warm, was nicht das Problem wäre, gäbe es nicht die unerträgliche Luftfeuchtigkeit. Die liegt im Moment bei so ca. 60-70%, das bedeutet nach jedem Gang aus klimatisierten Räumen ins Freie und wieder zurück heisst es T-Shirts wechseln. Das ist allerdings nur momentan so: ab September wirds hier richtig idyllisch – zumindest verspricht einem das jeder hier.
Zugegeben ein wenig übertrieben, doch was sich hier abspielt braucht sich von der Dramatik und der Intensität her hinter keinen guten TV-Reißer zu verstecken. Hier prallt alles aufeinander: Touristen, Visabesitzer, Amerikaner – einfach sämtliche Einreisenden. Einfach nur ein riesiges Chaos und irgendwie doch geordnet und strukturiert. Thats America.
Diese Frage wird wohl jedem, der bereits mal einen Transatlantikflug hinter sich hat begegnet sein, ganz gleich mit welcher Airline er unterwegs war. Aber ich will mal ganz am Anfang beginnen und auch über meinen schönen Flug hier berichten, nachdem Marco bereits ausführlich alle anderen Themen im Vorraus abgegriffen hat



